Gegen das stark ersatzgeschwächte Team der Hannover Regents hatten die Braunschweig 89ers nur im 1. Inning des ersten Spiels leichte Startschwierigkeiten. Dann ließ das Team von Coach Max Jaeger den Gästen nicht den Hauch einer Chance.

 

Marc Hoffmann bei seinem 3-Run Homerun

Dabei hatte Pitcher Konrad Sobanski nicht mal seinen besten Tag erwischt. Vier Walks und fünf Hits standen sechs Strikeouts gegenüber. Doch die Regents konnten dies nur zu zwei Runs im ersten und vierten Inning nutzen, da Konrads Defense weitestgehend sicher stand.

In der Offense zeigten sich vor allem Shota Usuda sehr präsent (4 Runs, HP, 2 BB, 1B) und Rene Gonzalez sehr schlagstark (4 RBI, 2 aus 4, SF). Sehr erfreulich war zudem, dass alle Spieler mindestens einen Hit erzielen konnten. Am Ende obsiegten die 89ers vorzeitig nach fünf Innings mit 13:2.

Karamba war einmal mehr „logged in“

Im zweiten Spiel startete Veteran Karamba auf dem Mound und hatte jederzeit alles im Griff. DIe wenigen Baserunner der Regents stellten keine Gefahr dar. Am Ende übergab Karamba etwas überrascht den Hügel an Sho. Dazu Jaeger: „Wir brauchen sicher etwas mehr Breite in den Playoffs, daher kam Sho auf den Mound.“ Dort blieb er nicht lange, da sein Strikeout und die folgenden zwei Runs der 89ers die Mercy Rule zum Einsatz brachten. Endstand 15:0

Max Vetter hat es krachen lassen: Grand Slam Home Run!

Dabei wollen wir die Highlights des Tages nicht vergessen. Marc Hoffmann (3 Run HR) und Max Vetter (Grand Slam HR) ließen die Tribune bei ihren fast identisch geschlagenen Homeruns beben.

Die Playoffs sind den 89ers nicht mehr zu nehmen. Für das Ziel, die Liga als Tabellenführer zu beenden, fehlt noch ein Sieg aus den kommenden vier Spielen am 09. August bei den Berlin Flamingos oder am 16. August im 89ers Ballpark gegen die Berlin Skylarks.

Fotos: Miriam Wesche