Mit einem historischen Sieg im ersten Spiel des Doubleheaders bei den Berlin Flamingos sicherten sich die 89ers den Titel in der 2. Baseball Bundesliga Nord Nord Ost und den vorzeitigen Einzug in die Playoffs.

Für die letzten beiden Spiele am 16. August im 89ers Ballpark gegen die Berlin Skylarks sind zwei SIege Pflicht, um sich eine bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern.

Dort spielen ab dem 06. September die Sieger der drei Divisions sowie die fünf bestplatzierten Teams im K-O Modus (1. gegen 8., 2. gegen 7. usw.). Bitte achtet auf die Spielankündigungen auf der Homepage und unseren Social Media Kanälen.

 

Das 19:5 im ersten Spiel ist die höchste Heimniederlage der langen Bundesliga-Geschichte der Flamingos. Die entfesselt aufspielenden 89ers konnten sich dabei wie gewohnt auf Konrad Sobanski verlassen. „Wir wollten den Sieg unbedingt, um den Deckel auf die Playoffs zu machen,“ sagte Max Jaeger zum Spiel. In dem zeigte Konrad wieder seine ganze Klasse. Und auch die Defense war voll auf der Höhe. Trotz zehn Hits der Berliner inkl. eines Homeruns brachten die Berliner nur fünf Runs aufs Scoreboard. Auch ein Verdienst Konrads, der bei sechs Strikeouts keinen Walk abgab.

Auf der Gegenseite profitierten die 89ers bei ebenfalls sechs Strikeouts und zwölf Hits von insgesamt 15 Walks. „Meine Jungs waren an der Platte sehr geduldig, das war am Ende sicher der entscheidende Faktor, “ so Jaeger weiter. Fast alle Spieler steuerten eine Hit oder einen Run bei, ganz stark der weiterhin ausgezeichnet spielende Marc Chamberlain mit drei Hits, einem Walk, zwei Runs und drei RBIs.

Nach der Freude über den vorzeitigen Titel ließ dann aber die Körperspannung etwas nach – dies könnte man den 89ers vielleicht vorwerfen, gilt es doch, sich die bestmögliche Position für die Playoffs zu sichern.

Nach zwei guten Innings mit nur einem Run schwangen sich die Flamingos auf Pitcherveteran Karamba ein. Nach fünf Hits, einem Walk und fünf Runs wechselte Jaeger Freise ein. Der musste zwar ebenfalls zwei satte Hits und zwei Runs hinnehmen, beendete das Inning aber mit drei Strikouts.

In der Offense war die Feierlaune der 89ers zunächst vorbei. Lediglich zwei 2-Run Homeruns durch Hoffmann und Usuda waren beim 4:10 am Ende zu wenig.  „Damit hadere ich ein wenig, aber die Freude über den Titel überwiegt auf jeden Fall,“ sagte Jaeger zum am Ende gerechten Split.

 

Für den letzten Doubleheader wollen die 89ers nun noch einmal alles geben, um sich dann drei Wochen lang auf die Playoffs vorzubereiten.

 

fo